The aim of the paper is to inquire and discuss the specificities of the women’s approaches in leading organizations towards generating social innovation. What are the traits of women’s leadership and their role in managing and governing organizations? Are they holders of values, which raise their capability “to listen” and “to read” stakeholders expectations and needs in different socio-economic and historical contexts? The work provides a reply to these research questions by analyzing the role of women in two different Italian organizations. The first one is relative to an institution (“S. Giuseppe Institute for Maternal and Infant Help” in Rimini and the “Little Hospital Regina Elena”, currently named S. Giuseppe Onlus) that, from the beginning of the Nineteenth century, played a key role in the local and national context (Italy) in protecting illegitimate motherhood and children, which represented from centuries a social and cultural plague in the Country. The second one is relative to an Italian large-sized multi-utility company (SGR Group) based in Rimini and developed abroad (Bulgaria) which is family owned and whose sustainability- oriented process is driven for years by the vision of a female President. The reflections emerged from the analysis contribute to understand the potential of women in generating social innovation through their management and leadership and the changes “silently” promoted within organizations. Coherently, the work contributes to nurture a field which has still to be improved in order to disclose the frequently “hidden” role of women in promoting CSR and sustainability and developing the socio-economic and territorial context, in Italy and abroad. Ethik, Geschenk und soziale Innovation durch CSR und weibliche Führung in der Betriebswirtschaft in Italien Zusammenfassung Dieser Beitrag zielt darauf ab, die spezifisch bei Frauen feststellbaren Herangehensweisen in der Unternehmensführung im Hinblick auf die sich aus diesen ergebenen sozialen Innovationen darzulegen bzw. zu ergründen.Wodurch ist weibliche Führung bzw. deren Rolle beim Management und bei der Leitung von Organisationen gekennzeichnet? Werden Frauen dabei von Werten bestimmt, welche ihre eigene Fähigkeit steigern, den Erwartungen und Bedürfnissen der Interessevertretungen in den jeweiligen sozio-ökonomischen und historischen Zusammenhängen ,zuzuhören‘ bzw. sie denen ,abzulesen‘? Meine Studie schlägt eine Antwort auf solche Fragen vor, indem sie die Rolle(n) von Frauen bei zwei italienischen Einrichtungen analysiert. Die erste Einrichtung ist das heute als „Stiftung S. Giuseppe Onlus“ bekannte, in Rimini wirkende „Institut S. Giuseppe für Mutter- und Kinderhilfe“mit dazugehöriger Kinderklinik „Ospedalino Regina Elena“. Diese Einrichtung hatte ab dem Anfang des 19. Jahrhunderts im regionalen und nationalen Kontext eine Schlüsselrolle beim Schutz von als illegitim begriffenen Mutterschaften und Kindern. Dieses Phänomen außerehelicher Mütter und Kinder wurde jahrhundertelang in Italien als soziokulturelle Plage empfunden. Die zweite Einrichtung ist ein ebenfalls in Rimini wirkendes großes, familiengeführtes Multi-Utility Unternehmen (SGR Group), das ins Ausland (Bulgarien) expandiert ist, und dessen vom Nachhaltigkeitsprinzip bestimmter Werdegang seit Jahren vom Weitblick einer weiblichen Präsidentin vorangetrieben wird. Die Analyse soll das sozial innovative Frauenpotential, insbesondere auf der Ebene von Management und Führung, sowie die durch Frauen bewirkten ,stillen‘ Erneuerungsprozesse innerhalb von Einrichtungen erläutern. Damit soll auch ein Beitrag geboten werden, um einem Forschungsdesiderat nachzukommen: der ,stillen‘ Rolle der Frauen beim Aufbau und der Unterstützung von CSR und Nachhaltigkeit, sowie zur damit zusammenhängenden territorialen Entwicklung in Italien und in Europa.

Ethics, gift and social innovation through CSR and female leadership in business administration in Italy

DEL BALDO, MARA
2016-01-01

Abstract

The aim of the paper is to inquire and discuss the specificities of the women’s approaches in leading organizations towards generating social innovation. What are the traits of women’s leadership and their role in managing and governing organizations? Are they holders of values, which raise their capability “to listen” and “to read” stakeholders expectations and needs in different socio-economic and historical contexts? The work provides a reply to these research questions by analyzing the role of women in two different Italian organizations. The first one is relative to an institution (“S. Giuseppe Institute for Maternal and Infant Help” in Rimini and the “Little Hospital Regina Elena”, currently named S. Giuseppe Onlus) that, from the beginning of the Nineteenth century, played a key role in the local and national context (Italy) in protecting illegitimate motherhood and children, which represented from centuries a social and cultural plague in the Country. The second one is relative to an Italian large-sized multi-utility company (SGR Group) based in Rimini and developed abroad (Bulgaria) which is family owned and whose sustainability- oriented process is driven for years by the vision of a female President. The reflections emerged from the analysis contribute to understand the potential of women in generating social innovation through their management and leadership and the changes “silently” promoted within organizations. Coherently, the work contributes to nurture a field which has still to be improved in order to disclose the frequently “hidden” role of women in promoting CSR and sustainability and developing the socio-economic and territorial context, in Italy and abroad. Ethik, Geschenk und soziale Innovation durch CSR und weibliche Führung in der Betriebswirtschaft in Italien Zusammenfassung Dieser Beitrag zielt darauf ab, die spezifisch bei Frauen feststellbaren Herangehensweisen in der Unternehmensführung im Hinblick auf die sich aus diesen ergebenen sozialen Innovationen darzulegen bzw. zu ergründen.Wodurch ist weibliche Führung bzw. deren Rolle beim Management und bei der Leitung von Organisationen gekennzeichnet? Werden Frauen dabei von Werten bestimmt, welche ihre eigene Fähigkeit steigern, den Erwartungen und Bedürfnissen der Interessevertretungen in den jeweiligen sozio-ökonomischen und historischen Zusammenhängen ,zuzuhören‘ bzw. sie denen ,abzulesen‘? Meine Studie schlägt eine Antwort auf solche Fragen vor, indem sie die Rolle(n) von Frauen bei zwei italienischen Einrichtungen analysiert. Die erste Einrichtung ist das heute als „Stiftung S. Giuseppe Onlus“ bekannte, in Rimini wirkende „Institut S. Giuseppe für Mutter- und Kinderhilfe“mit dazugehöriger Kinderklinik „Ospedalino Regina Elena“. Diese Einrichtung hatte ab dem Anfang des 19. Jahrhunderts im regionalen und nationalen Kontext eine Schlüsselrolle beim Schutz von als illegitim begriffenen Mutterschaften und Kindern. Dieses Phänomen außerehelicher Mütter und Kinder wurde jahrhundertelang in Italien als soziokulturelle Plage empfunden. Die zweite Einrichtung ist ein ebenfalls in Rimini wirkendes großes, familiengeführtes Multi-Utility Unternehmen (SGR Group), das ins Ausland (Bulgarien) expandiert ist, und dessen vom Nachhaltigkeitsprinzip bestimmter Werdegang seit Jahren vom Weitblick einer weiblichen Präsidentin vorangetrieben wird. Die Analyse soll das sozial innovative Frauenpotential, insbesondere auf der Ebene von Management und Führung, sowie die durch Frauen bewirkten ,stillen‘ Erneuerungsprozesse innerhalb von Einrichtungen erläutern. Damit soll auch ein Beitrag geboten werden, um einem Forschungsdesiderat nachzukommen: der ,stillen‘ Rolle der Frauen beim Aufbau und der Unterstützung von CSR und Nachhaltigkeit, sowie zur damit zusammenhängenden territorialen Entwicklung in Italien und in Europa.
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